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Jemen: Vier Soldaten offenbar von Al-Qaida-Kämpfern getötet

Sanaa (dts) - In der jemenitischen Stadt Marib sind am Sonntag vier einheimische Soldaten getötet wurden. Die Soldaten seien in dem rund 170 Kilometer östlich der Hauptstadt Sanaa gelegenen Ort attackiert worden, berichtet der US-amerikanische Fernsehsender CNN unter Berufung auf das jemenitische Innenministerium. Die Angreifer seien mit dem Auto der Soldaten geflohen.

Als Drahtzieherin des Angriffs auf die Soldaten werde die Terrororganisation Al-Qaida vermutet. Zudem seien in anderen Vorfällen zwei Polizeibeamte ermordet worden. Bislang hat noch keine Gruppierung Verantwortung für die Morde übernommen. Das US-Außenministerium sprach derweil eine Reisewarnung für den Jemen aus. Ebenso wurden US-Bürger, die sich derzeit im Land aufhalten, dazu aufgefordert, eine Ausreise in Betracht zu ziehen. Das britische Außenministerium gab ähnliche Warnungen heraus. In den letzten Wochen hatte es im Jemen immer wieder Proteste gegen die Regierung gegeben, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen.
Jemen / Proteste / Militär / Terrorismus
06.03.2011 · 19:42 Uhr
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