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Jemen: Knapp 40 Verletzte nach Zusammenstößen mit Polizei

Sanaa (dts) - Im Jemen sind am Montag mindestens 40 Menschen bei Zusammenstößen mit der Polizei verletzt worden. Im Nordosten der Hauptstadt Sanaa wurden Medienberichten zufolge 20 Demonstranten durch Schüsse verletzt, als sie versuchten, die Provinzverwaltung von Dschuf zu stürmen. Weiter im Osten in der Stadt Marib, eröffneten die Sicherheitskräfte das Feuer in die Menge und verwundeten 17 Menschen.

Bereits am Wochenende ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen, bei denen sieben Menschen starben und mehr als 100 verletzt worden sind. In zahlreichen Orten des Landes gingen die Sicherheitskräfte brutal gegen die Regimegegner vor. Agenturjournalisten berichteten unter anderem davon, wie die Polizei in Sanaa mit Tränengas und scharfer Munition von Häuserdächern aus auf kampierende Demonstranten schoss. Unterdessen wurden in der Hauptstadt zwei britische und zwei amerikanische Journalisten verhaftet und des Landes verwiesen. Die Proteste gegen den Präsidenten Ali Abdullah Saleh, welcher seit 32 Jahren an der Macht ist, dauern bereits seit Wochen an. Anfang Februar hatte er seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit ab 2013 erklärt, die Demonstranten fordern jedoch weiterhin seinen sofortigen Rücktritt.
Jemen / Weltpolitik / Gewalt / Proteste
14.03.2011 · 21:24 Uhr
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