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Jedes 10.000 Mädchen wird dem männlichen Geschlecht zugeordnet

Erlangen (dts) - In Deutschland wird eines von etwa 10.000 neugeborene Mädchen dem männlichen Geschlecht zugeordnet. Laut einer Untersuchung der Universität Erlangen leiden solche Mädchen unter dem sogenannten adrenogenitalen Syndrom (AGS). Durch einen Enzymdefekt entstehen bereits im Mutterleib zu viele männliche Hormone. Die Folgen sind bei den betroffenen Mädchen schon bei der Geburt sichtbar. "Fast alle Mädchen haben ein vermännlichtes äußeres Genital", sagte Helmuth Dörr von der Kinder- und Jugendklinik der Universität Erlangen. Wird das AGS bei der Neugeborenen-Untersuchung nicht entdeckt und hormonell behandelt, kann sich bei den betroffenen Kindern ein lebensbedrohlicher Salzverlust entwickeln.
DEU / Wissenschaft / Familien / Gesundheit
26.02.2010 · 20:08 Uhr
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