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Jeans-Marken-Gründer Renzo Rosso will Produktion in Italien halten

Rom (dts) - Der Modeunternehmer Renzo Rosso, Gründer des Jeansherstellers Diesel, bietet der italienischen Regierung Unterstützung bei der anstehenden Reform des Arbeitsmarktes an. Im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" kündigte Rosso an, er werde Produktionskapazitäten in Italien erhalten oder sogar ausbauen: " Wenn uns die Regierung hilft, dann werden wir dieses wunderschöne Label "Made in Italy" zumindest erhalten können", sagte er. Er kämpfe "bis zum Letzten", um die Produktion in Italien zu stärken.

Ein flexibleres Arbeitsrecht werde den vielen jungen Arbeitslosen in dem Land helfen, sagte der Unternehmer: "Wenn unser Arbeitsmarkt flexibel wäre wie der in Amerika, wo es normal ist, sich keine Sorgen darüber zu machen, dass man heute da und morgen anderswo arbeitet, dann hätten wir viel mehr Arbeit in Italien." Rosso unterstützt die Regierung Monti und sieht die Krise als "Rechnung dafür, dass wir vorher so schlecht regiert wurden". Er sieht dennoch die Gefahr sozialer Unruhen in dem Land: "Italien leidet unglaublich. Die Italiener müssen kapieren, dass das eine Phase ist, aber eine notwendige. Wenn sie rebellieren, dann fliegt uns das Land um die Ohren", sagte er.
Italien / Unternehmen
06.05.2012 · 07:33 Uhr
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