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Japans Regierungschef muss sich Misstrauensvotum stellen

Tokio (dpa) - Japans Ministerpräsident Naoto Kan muss sich mitten in der Natur- und Atomkatastrophe einem Misstrauensvotum stellen. Der Chef der größten Oppositionspartei LDP, Sadakazu Tanigaki, will das Misstrauensvotum einreichen. Zur Abstimmung im Parlament dürfte es dann morgen kommen, wie japanische Medien berichten. Neben der früher regierenden Liberaldemokratischen LDP wollen auch Abgeordnete aus Kans eigener Demokratischer Partei DPJ für den Oppositionsantrag stimmen. Sollte das Misstrauensvotum Erfolg haben, müsste Kan das Parlament auflösen oder mit seinem Kabinett zurücktreten.

Innenpolitik / Japan
01.06.2011 · 08:27 Uhr
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