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Japan weist Forderung nach Ende des Walfangs zurück

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Sydney (dpa) - Japan hat die ultimative Forderung Australiens nach einem Ende des Walfangs zurückgewiesen. Die Drohung der Regierung, Tokio zu verklagen, wenn das Land den Walfang nicht zügig einstellt, sei «enttäuschend», sagte Außenminister Katsuya Okaka.

«Japan wird argumentieren, dass seine Aktivitäten legal sind.», sagte Okaka am Sonntag zum Abschluss seines Besuchs in Australien nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Stephen Smith in Perth.

Australiens Regierungschef Kevin Rudd hatte am Freitag gesagt, die Regierung werde vor den Internationalen Gerichtshof ziehen, wenn Japan den Walfang im Südpolarmeer nicht freiwillig aufgibt. Die japanische Flotte tötet jedes Jahr hunderte Wale zu «wissenschaftlichen Zwecken», wie es heißt. Das ist die Ausnahme, die das Moratorium der Internationalen Walfangkommission von 1986 zulässt. Tierschützer und Regierungen stehen aber auf dem Standpunkt, dass die Jagd keinerlei wissenschaftliche Gründe hat.

Wie jedes Jahr haben Tierschützer auch in diesem Jahr versucht, die japanische Walfangflotte im Südpolarmeer zu stören. Dabei rammte ein Begleitschiff der Japaner ein Schnellboot der Organisation «Sea Shepherd». Es sank. Vor kurzem kletterte einer der Aktivisten an Bord eines japanischen Schiffes. Er wurde festgenommen. Die Japaner drohen, ihn in Japan wegen Piraterie anzuklagen.

Umwelt / Fischerei / Australien / Japan
21.02.2010 · 12:04 Uhr
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