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Japan: Betreiber Tepco hat AKW-Notsysteme nicht ausreichend gewartet

Tokio (dts) - Die Notsicherungssysteme im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I sind im Vorfeld des verheerenden Erdbebens vom 11. März dieses Jahres nicht ausreichend überprüft worden. Wie japanische Zeitungen am Montag berichteten, hatte der Betreiber Tepco bereits Ende Februar in einem internen Antwortschreiben an die japanische Atombehörde Mängel bei der Wartung eingeräumt. Demnach seien insgesamt 33 Geräte und Maschinen seit längerer Zeit nicht untersucht worden.

Darunter zentrale Elemente des Kühlsystems für die sechs Reaktoren und die Abklingbecken sowie ein Motor und ein Notstromaggregat. In einem Antwortschreiben soll die Atombehörde dem Kraftwerkbetreiber bis Anfang Juni Zeit gegeben haben, die fehlenden Inspektionen durchzuführen. Der Ausfall der Stromversorgung im Anschluss an das Erdbeben und den folgenden Tsunami, gilt als Ursache für die kritische Situation im Kraftwerk. Die Rettungsaktion wurde am Montag derweil durch ein erneutes Aufsteigen von Rauch und Dampf über Block 3 und 2 erschwert. Die Arbeiter auf dem Gelände mussten daraufhin evakuiert werden. Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, ist unklar. Laut Angaben der japanischen Atomsicherheitsbehörde sei die Radioaktivität jedoch nicht "dramatisch" gestiegen.
Japan / Unglücke / Unternehmen / Energie
21.03.2011 · 19:53 Uhr
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