Japan: Arbeit des "nuklearen Notfall-Reaktions-Hauptquartier" nicht überprüfbar
Das sogenannte "nukleare Notfall-Reaktions-Hauptquartier" ist nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima mehrfach täglich zusammen gekommen, um die Lage zu diskutieren. Allerdings wird unklar bleiben, ob bei den Sitzungen Effektives geleistet wurde, da keine Protokolle angefertigt wurden.
Nach der Katastrophe vom 11. März des letzten Jahres hatte die japanische Regierung mehrere Gruppen im Rahmen der sogenannten Task-Force eingesetzt. Diese sollten die Folgen der Katastrophe abschätzen und sich damit beschäftigen.
Noshihiko Noda, Premierminister Japans, bedauerte, dass es zu den vielen Sitzungen keine Protokolle zur Überprüfung der Effektivität gebe. Damals war Noda noch Finanzminister Japans. Bei den Sitzungen gab es nur "dünne Tagesordnungen", keinerlei Mitschnitte oder Ergebnisprotokolle.