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IWH-Chef kritisiert Personalpolitik der EZB

Halle (dts) - Der Vorstand des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Oliver Holtemöller, hat nach der Niederlage von Jörg Asmussen bei der Wahl zum Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) die Personalpolitik der Bank kritisiert. Bei der Besetzung von EZB-Spitzenposten werde zu stark nach Nationalitäten entschieden, sagte Holtemöller der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe). "Nationalitäten sollten bei der Auswahl von Posten in der EZB überhaupt keine Rolle spielen", so der IWH-Chef.

Holtemöller forderte EZB-Banker und Politiker auf, führende Positionen künftig nur mit den "am besten dafür geeigneten Kandidaten" zu besetzen. "Entscheidend dürfen nur Qualität und Kompetenz sein", erklärte Holtemöller.
DEU / Finanzindustrie
04.01.2012 · 00:06 Uhr
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