Casino LasVegas
 
News
 

IWF-Chef: Griechenland kommt aus Gefahrenzone

Zürich (dpa) - Mit dem von Athen geplanten Sparprogramm wird Griechenland nach IWF-Einschätzung die Wende schaffen. Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, nannte die Sparmaßnahmen der Regierung «mutige, kühne Entscheidungen».

Er sei zuversichtlich, dass diese die Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken. «Es wird einige Zeit dauern, aber in Griechenland wird sich die Nachfrage wieder steigern», sagte Strauss-Kahn am Dienstag. Griechenland werde so «aus der Gefahrenzone kommen».

Strauss-Kahn sieht den zu Wochenbeginn mit der EU verabredeten Rettungsschirm über 750 Milliarden Euro als von den Märkten gut angenommen. Gut ein Drittel soll vom IWF kommen. Die Solidaritätsbemühungen der Europäer seien wahrgenommen worden: «Die Europäer und die Europäische Zentralbank haben ein beeindruckendes System eingeführt, um in Not geratenen Ländern zu helfen», sagte Strauss-Kahn.

Der IWF-Chef stellte fest, dass in den meisten Fällen, in denen sich der IWF engagiert habe, die Kredite auch wieder zurückgezahlt worden seien. «Wir arbeiten mit vielen Ländern und Programmen zusammen und haben auch die notwendigen Mittel, um dies zu tun», sagte Strauss-Kahn.

Wenn sich aber die Rolle des Fonds vergrößere, stelle sich die Frage nach der Größe seiner finanziellen Ausgestaltung. Dies werde in den kommenden Monaten zu besprechen sein.

EU / Finanzen / Griechenland
11.05.2010 · 22:58 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
17.01.2017(Heute)
16.01.2017(Gestern)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen