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IW-Chef Hüther zum EZB-Urteil: "Verfassungsgericht ist auf einem Holzweg"

Berlin (dts) - Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) kritisiert die Euro-Entscheidung des Verfassungsgerichts: "Das Verfassungsgericht ist auf einem Holzweg und hätte die Klage nie annehmen dürfen", sagte IW-Präsident Michael Hüther der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Das Bundesverfassungsgericht hat kein Mandat, über die EZB zu urteilen." Ohnehin habe die EZB ihr Mandat nicht überschritten: "Es ist nicht nur Aufgabe der EZB, Inflation zu verhindern, sondern auch die Währung zu erhalten."

Und das habe die EZB mit der Ankündigung von möglichen Anleihe-Käufen getan. "Im Übrigen vergessen manche Puristen, dass auch die Bundesbank in den 1970er-Jahren Anleihen gekauft hat, um Marktpflege zu betreiben. Sie kaufte Bundesanleihen sowie Papiere der Staatsunternehmen Bundespost und Bundesbahn", sagte Hüther.
Wirtschaft / DEU / EU / Finanzindustrie / Justiz
10.02.2014 · 09:10 Uhr
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