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Italiens Gefahrenzulage am Kapitalmarkt steigt kräftig

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Frankfurt/Main (dpa) - Für Italien trübt sich die Lage am Anleihenmarkt immer mehr ein. Die Rendite kletterte für zehnjährige Staatstitel erstmals seit 1997 - also noch vor der Euro-Einführung - über die Marke von sechs Prozent.

In der Spitze lag die Rendite bei 6,016 Prozent mehr als einen Prozentpunkt über dem Niveau von Anfang Juli. In Spanien liegt die Rendite mit 6,191 Prozent nur noch geringfügig höher. An der Höhe der Rendite bemisst sich die Gefahrenzulage, die der Kapitalmarkt für das jeweilige Land verlangt.

In Deutschland hingegen liegt die zehnjährige Rendite mit 2,5 Prozent wesentlich niedriger. Dies ist Ausdruck des hohen Zutrauens der Investoren in die Bonität Deutschlands.

Italien und Spanien - die dritt- und viertgrößte Euro-Wirtschaft - sind in den vergangenen Tagen an den Finanzmärkten stark in Bedrängnis geraten.

Zum Vergleich: In den bereits geretteten Euro-Ländern Griechenland, Irland und Portugal liegen die zehnjährigen Zinsen aktuell bei 16 Prozent, 12,7 Prozent und 12,2 Prozent - also deutlich höher als in Italien und Spanien.

Finanzen / Italien
12.07.2011 · 22:42 Uhr
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