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Italien führt Ausländerquote in Schulklassen ein

Rom (dts) - In Italien wird ab dem kommenden Schuljahr eine Obergrenze für ausländische Kinder in Schulklassen eingeführt. Nach Angaben des italienischen Bildungsministeriums sollen somit künftig maximal 30 Prozent der Kinder einer Klasse aus anderen Ländern stammen. Die Regelung soll ab der ersten Vorschulklasse schrittweise umgesetzt werden. Damit soll die Bildung von sogenannten "Ghetto-Klassen", die sich zum Großteil aus Migranten zusammensetzen, verhindert und gleichzeitig eine erfolgreichere Integration der betroffenen Kinder erzielt werden. Die italienische Opposition sieht in dem Vorhaben hingegen eine Diskriminierung ausländischer Kinder sowie einen Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip.
Italien / Gesellschaft / Bildung
08.01.2010 · 16:20 Uhr
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