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Italien-Engagement deutscher Banken

Italien steht bei deutschen Banken tief in der Kreide. Im Vergleich zu Griechenland sind die Gesamtforderungen mehr als sechs Mal höher.Großansicht

Frankfurt/Main (dpa) - Um Italien, die drittgrößte Volkswirtschaft des Euroraums, wächst die Sorge. Deutsche Banken sind mit einer immensen Summe in Italien engagiert.

Ende März hatten die deutschen Institute einschließlich ihrer Auslandstöchter Forderungen an Italien in Höhe von insgesamt rund 116,1 Milliarden Euro. Das geht aus einer Übersicht der Deutschen Bundesbank hervor.

Davon hatten die deutschen Banken Forderungen an die öffentlichen Haushalte in Italien in Höhe von 35,9 Milliarden Euro, an italienische Banken von knapp 37 Milliarden Euro und an italienische Unternehmen in Höhe von 43,2 Milliarden Euro.

In den vergangenen Monaten haben die deutschen Banken ihr Engagement in Italien bereits deutlich reduziert. So hatten die Institute vor einem Jahr noch Forderungen in Höhe von insgesamt 134,1 Milliarden Euro an den italienischen Staat, Banken und Unternehmen, vor zwei Jahren waren es rund 147 Milliarden Euro.

Die Bundesbank gibt keine aufgeschlüsselten Zahlen an, welche Bank mit wie viel Geld in Italien engagiert ist. Zum Vergleich: An den griechischen Staat haben die deutschen Banken den neuesten Zahlen der Bundesbank zufolge Forderungen in Höhe von rund 18 Milliarden Euro.

EU / Finanzminister / Italien
11.07.2011 · 13:56 Uhr
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