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Italien beschafft sich frisches Geld

Rom (dpa) - Das hochverschuldete Euroland Italien hat sich bei einer Versteigerung am Geldmarkt 9,5 Milliarden Euro zu deutlich geringeren Zinsen beschafft. Sieben Milliarden Euro seien mit einem Geldmarktpapier mit einer Laufzeit von einem Jahr erzielt worden, teilte das italienische Finanzministerium in Rom mit.

Die Rendite lag bei 3,57 Prozent. Bei der bis dahin letzten vergleichbaren Auktion am 12. September lag der Zinssatz noch bei 4,153 Prozent. Weitere 2,5 Milliarden Euro wurden mit einem Geldmarktpapier mit einer Laufzeit von drei Monaten aufgenommen. Die Rendite lag hier bei 1,735 Prozent. Die Europäische Zentralbank hatte in den vergangenen Wochen laut Händlern mehrfach italienische Staatsanleihen gekauft und so die Renditen für italienische Papiere am Sekundärmarkt gedrückt.

EU / Finanzen / Italien
11.10.2011 · 12:05 Uhr
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