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Israelischer Touristenort mit Raketen beschossen

Eilat/Akaba (dts) - Die Touristenmetropole Eilat an der Südspitze Israels ist am Montag mit mehreren Raketen beschossen worden. Polizeiangaben zufolge wurden insgesamt fünf Geschosse abgefeuert. Zwei seien im Meer gelandet, eine weitere Rakete schlug in einer Hotelgegend in der benachbarten jordanischen Stadt Akaba ein.

Dort wurden vier Personen verletzt, einer davon schwer. Die Polizei vermutet, dass die Raketen aus Ägypten abfeuert wurden. Bestätigte Informationen gibt es bislang allerdings nicht. Bereits im April wurde Eilat aus der Sinai-Wüste mit zwei Raketen angegriffen. Verletzt wurde damals jedoch niemand. Nach Monaten der Ruhe haben die Spannungen in der Nahost-Region zuletzt wieder zugenommen. Radikale Palästinenser hatte Israel wieder mit Raketen beschossen, die israelische Luftwaffe reagierte am Wochenende mit Angriffen auf Gebiete im Gaza-Streifen. Dort gab es in der Nacht zum Montag eine heftige Explosion, ein Haus in einem Flüchtlingslager südlich von Gaza-Stadt wurde zerstört. Dabei wurden mehr als 30 Menschen als verletzt. Ob das israelische Militär für den Vorfall verantwortlich ist, ist bislang noch unklar.
Israel / Gewalt / Terrorismus / Militär / Weltpolitik
02.08.2010 · 13:07 Uhr
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