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Israel stoppt Wohnungsbauprojekt in Ost-Jerusalem

Eines der umstrittenen Grundstücke in Ost-Jerusalem.
Jerusalem (dpa) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Pläne für den Bau von rund 900 Wohnungen im besetzten Ost-Jerusalem auf Eis gelegt. Das meldete das israelische Fernsehen am Mittwochabend.

Erst am Dienstag war Netanjahu in Jerusalem zu einem knapp dreistündigen Treffen mit dem US-Nahostgesandten George Mitchell zusammengekommen. Der amerikanische Präsident Barack Obama verlangt einen kompletten Baustopp für jüdische Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten.

Die Häuser sollten im jüdischen Viertel Pisgat Seew im arabischen Osten Jerusalems entstehen. Die Palästinenser fordern ein Ende aller Siedlungsaktivitäten als Bedingung für eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit Israel. Ost-Jerusalem soll nach ihrem Willen die Hauptstadt eines künftigen Palästinenserstaates werden.

Konflikte / Nahost
29.07.2009 · 22:25 Uhr
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