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Israel schiebt 36 Palästina-Aktivisten ab

Israelischer Checkpoint in RamallahGroßansicht

Tel Aviv (dpa) - Israel hat nach Medienangaben am Sonntagabend 36 pro-palästinensische Aktivisten abgeschoben. Dies berichtete die Zeitung «Jerusalem Post» in der Nacht zum Montag. Am späten Sonntagabend warteten noch 82 Aktivisten in israelischer Haft auf ihre Abschiebung, schrieb das Blatt.

Nach Angaben des israelischen Innenministeriums werden sie in nächsten Tagen ausgeflogen. Alle waren bei der Einreise festgenommen worden. Hunderte Aktivisten aus verschiedenen Ländern hatten sich am Freitag auf den Weg nach Israel machen wollen, um sich auf Einladung der Initiative «Willkommen in Palästina» ein Bild von der Lage im Westjordanland zu machen. Die Organisatoren planten aber auch Proteste gegen die israelische Sperranlage zum Westjordanland sowie Siedlungen.

Israel betrachtet sie als «pro-palästinensische Radikale», die Ruhe und Ordnung stören wollen. Rund 230 Frauen und Männer durften ihren Flug überhaupt nicht antreten, weil das israelische Innenministerium europäischen Fluggesellschaften wie der Lufthansa eine Schwarze Liste mit den Namen von 342 Personen überreicht hatte, denen die Einreise in Israel verweigert werde.

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Bericht Jerusalem Post
Konflikte / Nahost
11.07.2011 · 07:55 Uhr
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