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Island: Ausnahmezustand nach Vulkanausbruch

Reykjavik (dts) - Nach einem Vulkanausbruch im Süden Islands haben die Behörden des Landes heute den Ausnahmezustand ausgerufen und rund 700 Menschen in Sicherheit gebracht. Zudem wurden mehrere Straßen gesperrt und der Flugverkehr vorübergehend gestoppt. Es handele sich jedoch um reine Vorsichtsmaßnahmen, teilte der Katastrophenschutz mit. In der Nacht zum Sonntag öffnete sich die Erde in der Nähe des Gletschers Eyjafjalla in einem etwa einen Kilometer langen Riss, aus welchem Lava strömte und Asche aufstieg. Die größte Gefahr sehen Geologen in einer möglichen Überschwemmung, da über dem Vulkan eine dicke Eisschicht liegt und das Schmelzwasser eine Katastrophe auslösen könnte. Der Vulkan, der knapp 120 Kilometer östlich der Hauptstadt Reykjavík liegt, war zuletzt vor rund 200 Jahren ausgebrochen. Die Eruptionen könnten nach Ansicht der Experten noch mehrere Wochen oder Monate anhalten. Der größte isländische Vulkan Hekla war zuletzt vor zehn Jahren ausgebrochen.
Island / Natur / Unglücke
21.03.2010 · 17:52 Uhr
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