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Isländischer Vulkan verliert an Kraft

Reykjavik (dts) - Der isländische Vulkan unter dem Eyjafjalla-Gletscher hat in den letzten Tagen offenbar an Kraft eingebüßt. Der Vulkan sei zwar noch aktiv, aber deutlich abgeschwächt, so isländische Behörden. Die ausgestoßene Asche, welche zu Beginn des Ausbruchs noch bis zu 20 Kilometer hoch geschleudert wurde, erreiche jetzt nur noch eine Höhe von drei Kilometern. Das Ende der Eruption kann Experten zufolge nicht genau vorhergesagt werden. Der letzte Ausbruch von Eyjafjallajökull im Jahr 1821 hatte mit Unterbrechungen beinahe zwei Jahre gedauert. Geologen an der Universität Jena sagen allerdings eine deutlich stärkere Eruption von Eyjafjallajökull voraus. Der Ausbruch, dessen Aschewolke derzeit den Flugverkehr in ganz Nordeuropa lahmlegt, wäre demnach nur der Anfang gewesen. Isländische Forscher befürchten zudem einen Ausbruch des Nachbarvulkans Katla, welcher häufig auf Ausbrüche von Eyjafjallajökull folge. Diese Eruption könne zehnmal stärker ausfallen als die derzeitige, so der Geophysiker Pall Einarsson von der Universität von Island.
Island / Unglücke / Natur / Wissenschaft
19.04.2010 · 17:06 Uhr
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