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Isaf-Chef McChrystal fordert Strategiewechsel bei der Bundeswehr

Berlin (dts) - Der Oberkommandierende der Nato-Schutztruppe (Isaf) in Afghanistan, US-General Stanley McChrystal, hat von der Bundeswehr eine neue, engagiertere Strategie gefordert. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung meinte der US-General, dass die Bundeswehr aus ihren sicheren Lagern und gepanzerten Fahrzeugen heraus und mehr Kontakt zur Bevölkerung aufbauen müsse. "Vielleicht müssen sie sogar die Art und Weise ändern, wie sie bisher vorgegangen sind." Darüber hinaus kündigte der Isaf-Oberkommandierende in dem Interview an, seine Forderungen Anfang Februar auf der Sicherheitskonferenz in München vorzustellen. McChrystal will außerdem im deutschen Bundestag für die neue US-Strategie werben. Er betonte allerdings, dass er bei seinem Besuch mehr Truppen fordern werde. Die Bundeswehr ist seit 2003 in Kundus in Nordafghanistan im Einsatz. Die Region galt ursprünglich als erheblich ruhiger, verglichen mit dem umkämpften Süden Afghanistans. Mittlerweile kommt es jedoch auch im Norden immer wieder zu schweren Anschlägen der radikal-islamischen Taliban.
DEU / USA / Militär / Afghanistan
20.01.2010 · 09:48 Uhr
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