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Irischer Finanzminister lehnt Unternehmensteuererhöhung ab

Dublin (dts) - Der irische Finanzminister Brian Lenihan lehnt eine Erhöhung der irischen Unternehmensteuersätze ab. Auf die Frage, ob Irland dem EU-Druck in dieser Frage nachgeben werde, sagte Lenihan der "Bild-Zeitung": "Nein, es gibt derzeit keinen direkten oder indirekten Druck wegen unserer Unternehmensteuersätze. Die Mehrheit ausländischer Direktinvestitionen in Irland kommt nicht aus EU-Staaten. Um diese Investments konkurrieren wir nicht mit anderen EU-Staaten, sondern mit dem Fernen Osten."

Lenihan betonte zudem, dass Irland nicht bankrott sei. "Wir haben 22 Milliarden Euro an Reserven und einen Rentenfonds mit 25 Milliarden Euro. Außerdem ist Irland nicht in einer Rezession. Die angefragte Unterstützung soll zeigen, dass Irland im Falle des Falles über weitere Möglichkeiten verfügt, sich zu finanzieren. Und es könnte gut sein, dass diese Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft werden." Lenihan zeigte sich zuversichtlich, dass Irland alle aufgenommenen Kredite zurückzahlen könne. Lenihan: "Irland ist dankbar für die Hilfe und wird die Kredite zurückzahlen." Die irische Handelsbilanz werde 2011 ein kleines Plus aufweisen. Das bedeute, "dass die irische Wirtschaft insgesamt die internationalen Schulden zurückbezahlt".
Irland / Finanzindustrie / Wirtschaftskrise
23.11.2010 · 07:06 Uhr
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