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Irans Präsident Ahmadinedschad zeigt sich gelassen gegenüber Protesten

Teheran (dts) - Irans alter und neuer Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich gelassen gegenüber den Protesten gegen das offizielle Wahlergebnis gezeigt. Diese würden keine Rolle spielen und seien "normal", sagte Ahmadinedschad soeben vor Journalisten in Teheran. Was die Leute auf den Straßen zeigen würden sei so ähnlich wie die Aufregung nach einem Fußballspiel, wenn das eigene Team verloren habe. Am Ende werde es keine ernsthaften Probleme geben. Ahmadinedschad hatte die Wahlen nach offiziellen Angaben mit 62,6 Prozent der Stimmen gewonnen. Sein wichtigster Herausforderer Mussawi soll 33,7 Prozent erreicht haben. Mussawi hatte das Wahlergebnis als "Farce" bezeichnet und Protest angekündigt. Auf den Straßen Teherans war es gestern und heute zu Ausschreitungen von Anhängern Mussawis gekommen.
Iran / Wahlen
14.06.2009 · 14:00 Uhr
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