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Iranische Regierung bestreitet Verbindung zu nigerianischem Waffenfund

Teheran (dts) - Die iranische Regierung hat nach der Aushebung eines umfangreichen illegalen Waffendepots in Nigeria, jede Beziehung zu den gefundenen Waffen bestritten. Außenminister Manouchehr Mottaki gab an, "der Iran habe mit dem Vorfall nichts zu tun. Zu diesem Schluss sind auch die nigerianischen Behörden gekommen".

Die Schmuggelware, die als "Glaswatte und Steinfliesen" ausgewiesen war, wurde bereits Ende Oktober auf einem Frachter im Hafen der nigerianischen Hauptstadt Lagos sichergestellt. Die Reederei, die die rund zwölf Container transportiert hatte, gab damals den Iran als Herkunftsland an. In den Containern befanden sich Granatwerfer, 107-mm Raketen und verschiedene Munitionstypen. Nach Angaben des Außenministers gehöre die Ware einem privaten iranischen Waffenhandelsunternehmen und war für ein nicht bekanntes westafrikanisches Land bestimmt. Nachdem nun offenbar Klarheit über die Herkunft der Waffen herrsche, seien sämtliche Ungereimtheiten zwischen dem Iran und Nigeria beseitigt worden.
Iran / Militär
15.11.2010 · 18:48 Uhr
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