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Iraner wegen Spionage für Israel hingerichtet

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Teheran (dpa) - Im Iran ist ein angeblicher Mossad-Spion gehängt worden. Der Iraner Ali-Akbar S. habe sechs Jahre lang für den israelischen Geheimdienst gearbeitet, meldete die Nachrichtenagentur Irna. Er sei am frühen Dienstag im Teheraner Evin-Gefängnis hingerichtet worden.

Nach iranischen Justizangaben soll der Mann unter anderem Informationen über das iranische Raketenprogramm an Israel verraten haben. Für seine Dienste habe er 60 000 Dollar (rund 46 000 Euro) erhalten. Er wurde im Jahr 2008 festgenommen, als er zusammen mit seiner Ehefrau das Land verlassen wollte.

Ein zweiter Gefangener wurde hingerichtet, weil er mit einer «terroristischen» Oppositionsgruppe zusammengearbeitet haben soll. Er habe frühere Mitglieder der militanten Volksmudschaheddin bei staatsfeindlichen Aktivitäten unterstützt, hieß es. Iran stuft die Gruppe als Terrororganisation ein und macht sie für mehrere Mordanschläge auf hochrangige Politiker verantwortlich.

Justiz / Iran / Israel
28.12.2010 · 10:28 Uhr
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