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Iraner demonstrieren in deutschen Städten

Eine iranische Demonstrantin protestiert vor dem Hamburger Hauptbahnhof gegen den Ausgang der Präsidentschaftswahl im Iran.Großansicht
Berlin/Hamburg (dpa) - Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Hamburg, Frankfurt/Main und Stuttgart gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Iran protestiert. Mit grünen Bändern, Rosen und Fotos von verletzten Demonstranten aus ihrer Heimat zogen die teils vermummten Exil-Iraner friedlich durch die Innenstädte.

Allein in Hamburg gingen nach Polizeiangaben etwa 4000 Menschen zur Unterstützung der iranischen Opposition auf die Straße. Auf zahlreichen Schildern und Transparenten war «Wir fordern Neuwahlen» oder «Nieder mit dem Diktator» zu lesen. Die iranische Gemeinde in der Hansestadt zählt zu den größten in Europa. Nach Angaben des Statistikamts Nord lebten 2008 in Hamburg mehr als 7000 iranische Staatsbürger.

Vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt protestierten nach Angaben der Polizei vom Samstag rund 400 Menschen, an einer Kundgebung auf dem Römerberg beteiligten sich 300 Demonstranten. Sie forderten unter anderem die Freilassung inhaftierter Oppositioneller. In der Stuttgarter Innenstadt demonstrierten rund 200 Iraner für mehr Demokratie in ihrer Heimat. Von der Bundesregierung und der Europäischen Union forderten die Teilnehmer, die Wahl im Iran nicht anzuerkennen.

Wahlen / Demonstrationen / Iran / Deutschland
21.06.2009 · 12:45 Uhr
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