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Iran: Spionageverdächtige Französin darf offenbar ausreisen

Teheran (dts) - Die Französin Clotilde Reiss, die unter dem Vorwurf der Spionage seit vergangenem Juni im Iran festgehalten wird, darf offenbar bald das Land verlassen. Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtet, habe das der Anwalt der 24-Jährigen bestätigt. Reiss solle demnach umgehend ihren Reisepass zurückbekommen, müsse allerdings vor der Ausreise noch eine Geldstrafe in Höhe von 300.000 Euro zahlen. Reiss hatte sich nach der umstrittenen Wiederwahl des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad an Protesten beteiligt und war wegen Spionage angeklagt worden. Iranischen Angaben zufolge soll sie sich in einem Gerichtsverfahren schuldig bekannt haben. Nach 46-tägiger Haft, hielt sich Reiss zuletzt in der französischen Botschaft in Teheran auf.
Iran / Frankreich / Proteste
15.05.2010 · 19:13 Uhr
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