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Iran - Regionalmacht und «Schurkenstaat»

Iranische Studenten schwenken während einer Demonstration die Flagge ihres Landes.Großansicht
Hamburg (dpa) - Die Islamische Republik Iran ist politisch, wirtschaftlich und militärisch eine wichtige Regionalmacht. Mit 1,6 Millionen Quadratkilometern ist das Land zwischen der Türkei und Afghanistan fast fünf Mal so groß wie Deutschland.

Mehr als 66 Millionen Menschen leben im Iran. Der schiitische Islam ist Staatsreligion. Als «Sponsor des Terrorismus» steht das Land auf der US-Liste der Schurkenstaaten.

Geistliches Oberhaupt und höchste politische Instanz ist der Revolutionsführer auf Lebenszeit, Ajatollah Ali Chamenei. Der religiöse Führer steht laut Verfassung über Recht und Gesetz. Der ultrakonservative Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad ist seit 2005 im Amt und gilt als treuer Gefolgsmann Chameneis.

International erregt Ahmadinedschad vor allem als Holocaustleugner und kompromissloser Verfechter des iranischen Atomprogramms für Besorgnis. Die Hauptstützen der Wirtschaft sind Erdöl und Erdgas.

Innenpolitik / Proteste / Iran
28.12.2009 · 23:03 Uhr
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