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Iran: keine zweite Hinrichtung für Drogenhändler

Teheran (dpa) - Im Iran wird ein zum Tode verurteilter Drogenhändler, der seine Hinrichtung mit schweren Hirnschäden überlebt hatte, nicht erneut gehängt. Das entschied der iranische Justizchef Sadegh Amoli Laridschani laut Nachrichtenagentur ISNA. Der wegen Drogenhandels zum Tode verurteilte 37-Jährige wurde Anfang des Monats hingerichtet. Danach stellte ein Arzt den Tod fest. Als Familienangehörige die Leiche zur Beerdigung abholen wollten, merkten sie jedoch, dass der vermeintlich Tote noch atmete. Laut einem Zeitungsbericht ist der Mann bereits hirntod.

Justiz / Todesstrafe / Iran
23.10.2013 · 18:12 Uhr
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