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Iran: Ajatollah Chamenei erkennt Wahlergebnis an

Teheran (dts) - Irans Ajatollah Ali Chamenei hat in seinem heutigen Freitagsgebet eine Fälschung bei der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen. Bei einem Unterschied von 11 Millionen Stimmen sei eine gefälschte Wahl nicht möglich. Zehntausende Iraner verfolgten gespannt das traditionelle Freitagsgebet, das zusätzlich live im Fernsehen übertragen wurde. Der geistliche Führer des Iran rief alle Iraner zu Besonnenheit und Ruhe auf. Die Demonstranten sollten ihre Kundgebungen friedlich abhalten, da Gewalt nicht in der Tradition des Islam stehe. Zudem sollten sich die Iraner durch ihre "politische Begeisterung" nicht vom "Weg Gottes" abbringen lassen. Mit der Präsidentschaftswahl, die Chamenei als "politisches Erdbeben" bezeichnete, hätten die Iraner der Welt ein Beispiel für eine "religiöse Wahl" gegeben. Abeide Kandidaten seien dem Iran loyal ergeben. Chamenei kritisierte zudem die westlichen Medien, die Mussawi zum Gegner des iranischen Staates stilisieren würden. Der Ajatollah hat bei allen politischen Entscheidungen im Iran das letzte Wort und muss den Präsidenten in seinem Amt bestätigen.
Iran / Präsidentschaftswahlen / Proteste
19.06.2009 · 11:39 Uhr
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