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Irakischer Schiitenführer Abdulaziz al-Hakim gestorben

Bagdad/Teheran (dts) - Der irakische Politiker Abdulaziz al-Hakim ist heute im Alter von 59 Jahren im Iran gestorben. Nach Aussage eines Mitarbeiters erlag Hakim einem Lungenkrebsleiden. Bereits im März wurde er in ein Krankenhaus in Teheran eingeliefert. Nachdem der Iraker sich öffentlich gegen Saddam Hussein gewandt hatte, war er ins iranische Exil gegangen. Von dort war er 2003 nach 23 Jahren in den Irak zurückgekehrt und in den Irakischen Regierungsrat berufen worden. Der Politiker war bis zu seinem Tod Führer der Partei Oberster Islamischer Rat im Irak (SIIC) und somit einer der einflussreichsten Personen des Landes gewesen. Hakim hatte sowohl zu den USA als auch zum Iran gute Beziehungen. "Wir drücken dem gesamten irakischen Volk unser Beileid über den Tod Hakims aus", sagte der Parlamentssprecher Khalid al-Attiyah. Hakim sei eines der "Symbole des Iraks" gewesen.
Irak / Politik / Tod
26.08.2009 · 15:00 Uhr
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