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Irakische Al Kaida-Anführer offenbar getötet

Bagdad (dts) - Der Anführer des irakischen Flügels der radikal-islamischen Terrororganisation Al Kaida, Abu Ajjub al-Masri, ist offenbar tot. Irakische und US-amerikanische Truppen hätten den Islamisten nach eigenen Angaben gestern bei einer gemeinsamen Militäraktion getötet. Dabei sei auch der Führer einer Al Kaida-nahen Terrorgruppe im Irak, Abu Oma al-Baghdadi, ermordet worden. Al-Baghdadi war der Anführer der Verbandes "Islamischer Staat Irak", der verschiedene Terrorgruppen unter sich vereint. Beide Islamisten sollen gemeinsam hinter hunderten Anschlägen stehen und so den Tod von tausenden von Menschen veranlasst haben. Der irakische Premierminister Nuri al-Maliki hatte den Militärschlag gegen die Terroristen gestern verkündet, die US-Armee bestätigte wenig später die Berichte. Zum Beleg wurden zudem Bilder zweier Leichen gezeigt. Ob es sich bei den Getöteten tatsächlich um al-Masri und al-Baghdadi handelt, ist damit aber nicht bewiesen. Bereits in der Vergangenheit war mehrfach berichtet worden, dass die beiden Terrorführer tot seien. Al Kaida-Mitglieder selbst hatten zudem erklärt, al-Baghdadi sei eine fiktive Person, die von einem irakischen Schauspieler gespielt werde. Al-Masri sei vor zwei Jahren bereits gefasst worden, teilten die Behörden in Bagdad damals mit. Das Terrornetzwerk Al Kaida hat die jüngsten Berichte um den Tod der beiden Anführer bislang nicht bestätigt.
Irak / USA / Terrorismus / Militär
20.04.2010 · 09:45 Uhr
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