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Irak: Wahlkommission lehnt Neuauszählung der Stimmen ab

Bagdad (dts) - Die irakische Wahlkommission hat die Forderung von Staatspräsident Dschalal Talabani und Ministerpräsident Nuri al-Maliki abgelehnt, eine Neuauszählung der Stimmen der Parlamentswahl vom 7. März durchzuführen. Eine Neuauszählung wäre "unmöglich" und mit Blick auf Betrugskontrollen "auch unnötig", so ein Beamter der Wahlkommission. Das vorläufige Wahlergebnis spiegelt ein knappes Rennen zwischen al-Maliki und dem ehemaligen Ministerpräsident Ajad Allawi wieder. Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen ist das Bündnis des Regierungschefs auf den zweiten Platz zurückgefallen. Laut Wahlkommission führt mit rund 8.000 Stimmen Vorsprung die Allianz von Allawi.
Irak / Wahlen
21.03.2010 · 15:36 Uhr
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