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Irak: Maliki soll Ministerpräsident bleiben

Bagdad (dts) - Nuri al-Maliki soll offenbar irakischer Ministerpräsident bleiben. Berichten zufolge haben sich die politischen Kräfte in Bagdad nach rund acht Monaten Streit auf eine neue Machtverteilung einigen können. Da sich bei der Wahl im März 2010 keine der Parteien als klarer Sieger durchsetzen konnte, blockierten die Parteien seit dem abwechselnd eine mögliche neue Regierungsbildung.

Am Mittwoch erklärten Abgeordnete den Widerstand gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Maliki für beendet und bestätigten eine Bereitschaft zur Beteiligung an der neuen Regierung. Ein am Wochenende ausgearbeiteter Kompromiss, zwischen Maliki und den kurdischen Parteien des Landes sieht den 60-Jährigen als Ministerpräsidenten vor, den Kurden Jalal Talabani als Staatspräsidenten und einen weiteren Angehörigen des sunnitisch-schiitischen Allawi-Bündnisses als Parlamentspräsidenten. Eine Regierungsbeteiligung von Kurden, Sunniten und Schiiten ist für viele Iraker der entscheidende Faktor, für die Stabilität des Landes. Da der Weg für eine neue Regierung im Irak nun offensichtlich frei ist, soll das irakische Parlament am Donnerstag den Auftrag für die Regierungsbildung an Maliki vergeben.
Irak / Parteien / Wahlen
11.11.2010 · 09:04 Uhr
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