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Irak geht auf Distanz zu Wikileaks-Aktion

Nuri al-MalikiGroßansicht

Bagdad (dpa) - Die irakische Regierung hat die Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten über den Irak-Konflikt als PR-Kampagne politischer Gegner abgetan.

Die von der Enthüllungsplattform Wikileaks im Internet publizierten Dokumente enthielten «keinen einzigen Beweis dafür, dass sich die irakische Regierung oder Ministerpräsident Nuri al-Maliki persönlich unpatriotisch verhalten haben», hieß es in einer Erklärung im Namen der Regierung, die am Samstag in Bagdad verteilt wurde.

Die Dokumente der US-Armee belegen, dass auch Al-Maliki unterstellte Einheiten an Misshandlungen beteiligt waren. Seine Amtszeit ist eigentlich schon abgelaufen. Da es den Parteien, die bei der Parlamentswahl im vergangenen März die meisten Stimmen erhalten hatten, aber bislang nicht gelungen ist, eine Regierung zu bilden, übt er sein Amt weiterhin aus.

Konflikte / Internet / USA / Irak
23.10.2010 · 22:01 Uhr
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