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IOC-Präsident Rogge: Keine Schweigeminute für Terror-Opfer von 1972

London (dpa) - Für die israelischen Opfer des Terroranschlags bei den Olympischen Spielen 1972 in München wird es keine Schweigeminute geben. Entsprechende Forderungen werden immer lauter, doch IOC-Präsident Jacques Rogge lehnt sie ab. Man werde die Athleten im Rahmen der Spiele mit einer hochkarätigen IOC-Delegation angemessen würdigen und man werde auch am Jahrestag des Attentats in Fürstenfeldbruck präsent sein, erklärte Rogge in London. Das IOC sei der Meinung, dass die Eröffnungsfeier am kommenden Freitag «nicht der geeignete Anlass für ein Gedenken dieser tragischen Tat» sei.

Olympia / London / IOC / Rogge
21.07.2012 · 22:54 Uhr
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