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Interview: Müntefering wirft Lafontaine Verrat vor

Berlin (dts) - Der scheidende SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine Verrat vorgeworfen und ihn für die schlechten Wahlergebnisse der SPD verantwortlich gemacht. "Er hat die Partei verlassen, dann verraten und anschließend ganz gezielt gegen uns organisiert", so Müntefering im Interview mit der "Zeit". Dadurch habe Lafontaine die linke Mitte in Deutschland "aus niederen persönlichen Motiven" heraus beschädigt. So hätte die Linke nach Meinung von Müntefering ohne entsprechende Organisation durch den ehemaligen SPD-Vorsitzenden Lafontaine keine Chance in den alten Bundesländern gehabt. Die schnelle Bereitschaft von Teilen der SPD zu einem Bündnis mit der Linken erachte Müntefering als "armselig", schließe das bei der kommenden Bundestagswahl im Jahr 2013 aber nicht komplett aus. "Die Kinder und Enkelkinder der SED müssen in der Demokratie ankommen können. Man kann und darf ihnen die Hand entgegen strecken". Zum Bundesparteitag der SPD im November wird Müntefering das Amt des Parteichefs niederlegen.
DEU / Parteien / SPD / Linke
14.10.2009 · 14:15 Uhr
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