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Interpol nahm 2008 in Asien 1300 Verdächtige fest

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Lyon/Hamburg (dpa) - Im Kampf gegen die Fußball-Wettmafia in Asien hat die internationale Polizeiorganisation Interpol bereits im vergangenen Jahr in Asien 1300 Verdächtige festgenommen und 16 Millionen US-Dollar (10,7 Millionen Euro) beschlagnahmt. Das geht aus einem Interpol-Bericht vom Juli 2008 hervor.

Während der Operation SOGA II (Soccer Gambling) im Mai und Juni 2008 wurden danach 1088 illegale Spielhöllen ausgehoben. Viele davon seien von der Organisierten Kriminalität kontrolliert worden. In diesen Spielhallen wurden laut Interpol Wetten im Wert von fast 1,5 Milliarden Dollar abgeschlossen worden. Die Operation lief zeitgleich mit der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz und den Endspielen in den europäischen Pokalwettbewerben.

«SOGA II hat mehr als dreimal so viele Festnahmen gebracht wie die erste Operation im November 2007. Es wurde 25 Mal so viel Geld sichergestellt», erklärte Jean-Michel Louboutin, Interpol-Direktor für Polizei-Einsätze. Für SOGA II waren Ermittler aus Frankreich, Thailand, China, Indonesien, Malaysia, Singapur und Vietnam im Einsatz.

Während der Operation SOGA I im Oktober und November 2007 hatte es in Asien mehr als 400 Festnahmen gegeben. 272 illegale Spielhöllen wurden ausgehoben, mehr als 680 000 Dollar in bar und Wertgegenständen beschlagnahmt.

Interpol-Mitteilung: http://tinyurl.com/yfeo92b

Fußball / Kriminalität / Wetten
22.11.2009 · 12:21 Uhr
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