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Internet macht indirekt Mikrophone teurer

München (dts) - Den Ausbau des Internetzugangs im ländlichen Raum müssen künftig die Besucher von Kulturveranstaltungen möglicherweise mitfinanzieren. Das meldet das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Hintergrund sind höhere Kosten für den Einsatz drahtloser Mikrofone, die bei Live-Shows und Theateraufführungen nötig sind. Diese Mikrofone, die auch für Film- und Fernsehproduktionen entscheidend sind, nutzen bislang Frequenzen, die künftig nur noch für den Internet-Empfang per Mobilfunk vorgesehen sind. Die geplanten Ersatzfrequenzen werden anders als heute kostenpflichtig sein. Die höheren Kosten dürften auf die Eintrittspreise aufgeschlagen werden. Der Vorsitzende des Verbands für professionelle drahtlose Produktionstechnologie (APWPT), Matthias Fehr, sagte FOCUS: "Das kommt selbstverständlich beim Verbraucher an. Wenn die Kosten steigen, wird das auf den Endpreis umgelegt." Die Berufsvereinigung Filmton rechnet mit Gebühren von mehreren tausend Euro pro Spielfilm. Hinzu kommt, dass für die neuen Frequenzen auch neue Geräte nötig sind.
DEU / Internet
11.10.2009 · 11:05 Uhr
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