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Internationaler Druck auf Karzai nimmt zu

Kabul (dts) - Der internationale Druck auf den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai nimmt nach den Wahlen immer mehr zu. Nun fordern auch die USA eine Stichwahl zwischen dem Amtsinhaber und seinem Herausforderer Abdullah Abdullah. US-Außenministerin Hillary Clinton zeigte sich optimistisch, dass ein zweites Votum noch vor Ende des Jahres möglich sei. "Ich erwarte sehr, dass wir in den kommenden Tagen zu einer mit der Verfassung in Einklang stehenden Lösung kommen werden", so Clinton. Beobachter erwarten, dass Karzai noch heute einräumen wird, dass er bei der Wahl keine absolute Mehrheit erzielen konnte. Sein Herausforderer Abdullah hatte schon im Vorfeld seine Bereitschaft zu einer Stichwahl verkündet. Die Wahlbeschwerdekommission (ECC) hatte gestern die Auszählungsergebnisse in 210 Wahllokalen für ungültig erklärt. Nach Abzug der ungültigen Stimmen würde Karzai nur noch auf 48 Prozent der Stimmen kommen.
Afghanistan / Wahlen / Betrug
20.10.2009 · 10:06 Uhr
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