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Internationale Atombehörde weist Berichte über iranisches Atomprogramm zurück

Wien/Teheran (dts) - Die internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hat gestern Medienberichte zurückgewiesen, wonach sie sicher sei, dass der Iran an einem neuen Raketensystem arbeite, welches Atomsprengköpfe transportieren könnte. Die Berichterstattung hatte sich dabei auf ein angebliches geheimes IAEO-Papier berufen. Wie die IAEO in einer Stellungnahme mitteilte, gebe es keine konkreten Hinweise dafür, dass im Iran ein Nuklearwaffenprogramm existiert hat oder hatte. Der IAEO-Generaldirektor Mohammed El-Baradei wies bereits am 9. September Vorwürfe, dass die Behörde Informationen zurückhalte, als "politisch motiviert und absolut grundlos" zurück. Ein Expertenteam der IAEO würde mit allen Informationen stets kritisch umgehen. Die iranische Regierung wird immer wieder verdächtigt, neben dem zivilen Atomprogramm auch an Nuklearwaffen zu arbeiten. Der Iran hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Am 1. Oktober wollen die fünf UN-Vetomächte und Deutschland mit der iranischen Regierung über ihr Atomprogramm sprechen.
Iran / Atomprogramm
18.09.2009 · 09:56 Uhr
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