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Insolvenzverwalter: Schlecker hat eine Zukunft

Mehr als die Hälfte der rund 30 000 Arbeitsplätze bei Schlecker werden gestrichen. Foto: Arno BurgiGroßansicht

Köln/Ehingen (dpa) - Schlecker-Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz hat sich vorsichtig optimistisch zur Zukunft der Drogeriekette geäußert.

«Natürlich müssen wir noch mit Arbeitnehmern, Vermietern und Lieferanten verhandeln. Aber wir sind doch (...) alle der Meinung, dass wir die Voraussetzungen geschaffen haben, dass Schlecker diese Zukunft hat», sagte Geiwitz im ARD-Morgenmagazin.

Der Verwalter hatte am Mittwoch harte Einschnitte beim Konzern aus dem schwäbischen Ehingen angekündigt. Die Auswahl der rund 2400 Filialen, die geschlossen werden sollen, sei schwer gewesen. Auch «das Resultat von 12 000 Entlassungen ist bitter genug», ergänzte Geiwitz. Doch könne kein Unternehmen dauerhaft mit Verlusten leben. Hinzu komme die bisher fehlende Wettbewerbsfähigkeit. Schlecker brauche auch ein anderes Sortiment. «Das wird der Kunde merken, in den nächsten Wochen und Monaten», so Geiwitz.

Handel / Drogerien
01.03.2012 · 10:03 Uhr
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