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Innenministerium: Kein Anschlag auf Ostseefähre

Kiel (dpa) - Das Innenministerium in Schleswig-Holstein geht von einem Unglück als Ursache für den Brand auf der Fähre «Lisco Gloria» aus. «Eine vorsätzliche Straftat oder ein Terroranschlag sind auszuschließen», sagte der Leiter des Lagezentrums des Innenministeriums, Joachim Gutt, am Samstag in Kiel.

Sehr viel spreche für eine technische Ursache auf einem der transportierten Lastwagen. Gutt bestätigte, dass es keine Toten und keine Schwerstverletzten gegeben habe.

Er sprach von insgesamt 249 geretteten Menschen, die an Bord des Schiffes waren. «Es fehlt keiner», sagte er. In ersten Berichten war von 204 Passagieren und 32 Besatzungsmitgliedern die Rede.

Ein Notarzt gab die Zahl der Verletzten mit 28 an. 23 Patienten, darunter auch ein Säugling und die drei mit Hubschraubern geretteten Schwerverletzten, kamen in Krankenhäuser.

An Bord der «Lisco Gloria» waren nach Angaben des Innenministeriums 20 Deutsche. Die anderen Passagiere stammen aus Dänemark, Litauen, Lettland, Argentinien und Russland. Die Besatzung kommt nach Angaben der Reederei aus Litauen. An Bord reiste auch eine Schulklasse aus Lettland mit.

Unfälle / Schifffahrt
09.10.2010 · 20:24 Uhr
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