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Innenminister lehnt Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter ab

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich lehnt die Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter ab. Er reagiert damit auf eine Forderung von Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach. Die «Bild am Sonntag» schreibt, der Minister habe Steinbach seine Haltung in einem Brief mitgeteilt. Deutsche Zwangsarbeit im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg gelte als Massenschicksal, das nicht entschädigt werden könne. Außerdem habe das Innenministerium keine Mittel für Zahlungen in Höhe von einmalig 5000 Euro an jeden Betroffenen. Friedrich rechnet mit bis zu 100 000 Berechtigten.

Geschichte / Vertriebene / Regierung
28.08.2011 · 09:51 Uhr
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