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Innenminister fordern Verbot von sogenannten "Killerspielen"

Bremerhaven (dts) - Die Innenministerkonferenz in Bremerhaven hat sich am Freitag für ein schnelles Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten "Killerspielen" ausgesprochen. Die Innenminister bezogen sich dabei ausdrücklich auf den Amoklauf von Winnenden vor knapp drei Monaten. Ein Verbot sei nach Ansicht der Innenminister der 16 Bundesländer vor dem Hintergrund eines möglichen neuen Amoklaufs erforderlich und solle noch vor der Bundestagswahl umgesetzt werden. Verboten werden sollen Computerspiele in denen "wirklichkeitsnahes Töten" wesentlicher Teil der Handlung sei. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann sagte, durch "Killerspiele" würde die Hemmschwelle zur Gewalt gesenkt werden. Außerdem hätten Amokläufer sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt, so Schünemann weiter. Bislang gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und Amokläufen Jugendlicher.
DEU / Computerspiele / Verbot
06.06.2009 · 01:26 Uhr
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