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Infineon kürzt Pension von ehemaligem Vorstandschef

München (dts) - Der Aufsichtsrat des Chipherstellers Infineon hat heute einer Kürzung der Pension des ehemaligen Vorstandschefs Wolfgang Ziebart zugestimmt. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, habe der Aufsichtsrat damit den Plan seines Vorsitzenden Kley und des neuen Vorstandschefs Bauer durchgesetzt. Ziebart soll damit ein beträchtlicher Teil seines jährlichen Ruhegeldes von 560.000 Euro gekürzt werden. Auch das Übergangsgeld von mehr als einer Millionen Euro könnte von den Kürzungen betroffen sein. Ziebart äußerte sich bis jetzt nicht zu dem Vorgehen des Konzerns. Der Vorstoß des Münchner Unternehmens ist die erste Umsetzung des umstrittenen Gesetzes zur Managervergütung, das in einer "verschlechterten Lage" des Unternehmens eine Kürzung der Bezüge ermöglicht. Infineon hatte nach dem Ausscheiden Ziebarts im Mai letzten Jahres einen Verlust von 15 Millionen Euro verbucht. Inzwischen gilt der Chiphersteller jedoch wieder als potentieller Kandidat für den Dax.
DEU / Wirtschaftskrise / Managerprovision
27.08.2009 · 21:31 Uhr
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