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Infineon-Chef fordert steuerliche Forschungsförderung

Neubiberg (dts) - Infineon-Chef Peter Bauer hat die Bundesregierung aufgefordert, Forschung in Unternehmen steuerlich zu fördern. "Entsprechende Vereinbarungen stehen zwar im Koalitionsvertrag, werden aber nicht umgesetzt. Dass der politische Konsens ausgerechnet hier fehlt, finde ich enttäuschend", sagte der Vorstandsvorsitzende des Halbleiterkonzerns dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe).

"Forschung sollte auch hierzulande durch Steuererleichterungen gefördert werden. Andere Länder haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht." Auch die Forschung für das Elektroauto müsse unterstützt werden, denn die bisherigen Subventionen reichten "bei Weitem" nicht aus. "China und die USA denken in viel größeren Dimensionen. Deutschland muss aufpassen, dass es nicht den Status als Automobilnation verliert." Wenn man den weltweiten Klimaschutz ernst nehme, gebe es absehbar keine Alternative zum Elektromotor. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP heißt es: "Wir streben eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung an, die zusätzliche Forschungsimpulse insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen auslöst."
DEU / Steuern / Unternehmen
18.04.2011 · 15:16 Uhr
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