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Industrie erwägt Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan

Berlin (dts) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwägt den Aufbau einer Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan. Deutsche Unternehmen sollen nach Informationen des Hamburger Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" exklusiven Zugang zu sogenannten Seltenen Erden bekommen, also Industriemetallen für die Hightech-Industrie. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe gegenüber dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew das große Interesse Deutschlands an einer solchen Kooperation bekundet, teilte der BDI interessierten Firmen mit.

Im Bundeswirtschaftsministerium soll sich Staatssekretär Bernd Pfaffenbach um die Details des Pilotprojekts kümmern. Mit dem Kasachstan-Vorstoß nehmen erstmals Überlegungen von Politik und Industrie, eine "Rohstoff AG" zu gründen, konkrete Formen an. Dabei handelt es sich um die Idee, eine zentrale Plattform zu organisieren, um die Versorgung mit knappen Ressourcen zu sichern. Unternehmen sollen hier ihren Rohstoffeinkauf bündeln und so größere Marktmarkt entfalten. Der BDI will zusammen mit der Unternehmensberatung Boston Consulting einen Aktionsplan formulieren. Ziel ist die Gründung einer "Deutschen Rohstoff- NewCo", so der Arbeitstitel der Gesellschaft, an der Unternehmen Anteile erwerben könnten. Bislang sind Konzerne wie ThyssenKrupp, Siemens, BASF und Evonik in das Vorhaben eingebunden.
DEU / Industrie / Rohstoffe
29.01.2011 · 13:09 Uhr
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