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Indische Kinder bekommen Recht auf kostenlose Bildung

Delhi (dts) - Ein neues Gesetz in Indien hat festgelegt, dass Kinder zwischen sechs und 14 Jahren ein Recht auf kostenlose Bildung bekommen sollen. Wie die "taz" heute berichtet, fehlt zum Inkrafttreten lediglich noch die Unterschrift des indischen Präsidenten Patil. Bisher gab es an indischen Schulen Aufnahmegebühren, welche sich die Mehrheit der armen indischen Familien mit Kindern nicht leisten können. In den nächsten drei Jahren sollen nun in ganz Indien staatliche "Nachbarschaftsschulen" geschaffen werden. Diese werden im Gegensatz zu Privatschulen durch Gremien aus Lehrern, Eltern und staatlichen Beamten verwaltet. Außerdem werden künftig nicht mehr die Schulleiter eigenmächtig die Auswahl der Schüler an den Schulen vornehmen dürfen. "Wir können es uns als Nation nicht leisten, unsere Kinder nicht zur Schule zu schicken", sagte Bildungsminister Kapil Sibal. Beinahe vier von zehn Indern können weder lesen noch schreiben.
Indien / Schulsystem
06.08.2009 · 20:08 Uhr
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