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In Polen beginnt das Aufräumen

Zerstörte Straße zwischen Görlitz und dem polnischen Bogatynia.Großansicht

Warschau (dpa) - In Polen sind nach dem Hochwasser die Aufräumarbeiten angelaufen. Die Wasserstände gingen weiter zurück. Die Behörden stellten zehn Millionen Euro als Hilfe für die Flutopfer zur Verfügung. Dramatisch blieb die Lage in der Stadt Bogatynia an der Grenze zu Sachsen.

Weil die meisten Straßen dort zerstört wurden, können Hilfsgüter nur von Deutschland aus transportiert werden. Der stellvertretende Bürgermeister Jerzy Stachyra bat um Lebensmittel und Trinkwasser für die 18 000 Einwohner. In der Gemeinde blieben am Montag immer noch rund 1200 Haushalte ohne Strom. 22 Häuser seien nicht mehr bewohnbar und müssten abgerissen werden, sagte der Verwaltungschef von Niederschlesien, Rafal Jurkowlaniec. Nach heftigem Regen am Samstagvormittag war der Fluss Miedzianka über die Ufer gestiegen und hatte die Stadt fast vollständig überflutet.

Die Staatsanwaltschaft begann mit der Untersuchung der Umstände des Dammbruchs am Witka-Stausee in Niedow. Durch den Riss waren am Samstagabend fünf Millionen Kubikmeter Wasser ausgeflossen. Die Flutwelle auf der Neiße von mehr als sieben Metern Höhe bedrohte anschließend Zgorzelec und überflutete mehrere kleinere Ortschaften.

Innenminister Jerzy Miller kritisierte unterdessen die Behörden in Bogatynia. Sie hätten zu spät auf die Wetterwarnungen reagiert, sagte Miller dem Fernsehsender TVN24. Der Bürgermeister habe die Wasserstände nicht gekannt und die Brotverteilung nicht organisiert, so Miller.

Wetter / Hochwasser / Polen
09.08.2010 · 13:44 Uhr
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